Kleine Schritte

Seit ich vor einer Woche angekündigt habe, mittwochs einen Beitrag zum Thema "Energie sparen und Achtsamkeit" zu schreiben, brummte mein Kopf. 
Meine Familie ist schon leicht genervt von meinem ständigen "Stromspar-Modus". Aber egal, da muß ich durch. Es ist nicht so, daß wir hier vorher verschwenderisch mit dem Strom umgegangen sind, aber im Laufe dieser Woche fielen mir doch so einige versteckte Kleinigkeiten auf. Aber bevor wir hier anfangen, schlage ich vor, den ZÄHLERSTAND abzulesen. Ganz einfach und schmerzlos. In monatlichen Abständen wird dann weiterhin abgelesen.

Ich habe mittlerweile
* die elektrischen Zahnbürsten vom "Dauerauflader" zum "Jetzt ist sie wirklich alle - Auflader" umfunktioniert.

* die sehr selten benutzte Stereoanlage mittels abschaltbarer Steckdosenleiste vom Netz genommen.

* die Zeitschaltuhr, welche das Anknipsen der Ladenbeleuchtung regelt, aktualisiert.

* den Kühlschrank um ein Grad nach oben verstellt.

* und mir jede Menge Gedanken gemacht....

Und was ging euch so durch den Kopf in den letzten Tagen?

Ich tauche jetzt wieder ein, in die dünn gesäte Fachliteratur.... damit ich euch nächste Woche mit interessanten Fakten unterhalten kann.

Wir sehen uns morgen!

Eure Ordnungshüterin






PS: Banner ist noch in Arbeit!

Kommentare

  1. Hallo Ordnunshüterin , deine Ideen zum Stromsparen finde ich super und werde die eine oder andere auch bei uns umsetzen . Ich denke schon einige Zeit über eine Zeitschaltuhr für die Warmwasserzufuhr bei der Dusche nach.. D.H. ich werde das jetzt versuchen es auch um zusetzen.
    LG
    Elewin

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  2. Jepp, da kann man ne Menge machen...
    Wenn ich so gefragt werde, dann äußere ich mich hier auch mal:

    wir haben auch die letzten Geräte im Haus an schaltbare Steckdosenleisten angeschlossen...Nachts läuft ausser den Kühlgeräten gar nix mehr!!!
    eine neue Waschmaschine der Supersparklasse gekauft... war eh ne neue fällig..
    den Kindern erklärt WARUM sie Lichter und Kassettenrekorder ausmachen müssen... und vor allem: Einen Wäschständer für draussen gekauft, weil wir schlimme WÄSDCHETrocknersünder sind/waren und das ändern wollen, die verschwenden wirklich ungelaublich viel!!!
    Kleine Schritte, aber wenn man das schafft dauerhaft umzusetzen ist auch schon was, oder???
    Lese hier gerne, auch wenn ich nicht mitmache, liegt aber daran, dass ich eh ein ähnliches System mit "weniger ist mehr" pflege...
    Liebe Grüße
    aus regensburg
    NETTE

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  3. Ich geh´jetzt auch mal den Zähler kontrollieren. Mal sehen was ich von deinen Ideen noch umsetzen kann. Ich finde deine "kleinen Schritte" toll! LG von Rana

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  4. Ich hab' den Schlepptop auf Öko-Modus umgestellt und gewöhne mich langsam daran, dass der Bildschirm nun deutlich dunkler ist. Abschaltbare Steckdosen haben wir schon sehr lange; wir achten noch viel mehr darauf, dass kein unnötiges Licht brennt, und heizen muss man ja derzeit zum Glück nicht mehr, ;-).

    Wichtig scheint mir aber auch, dass wir unser Einkaufsverhalten verändern, denn auch dabei kann man eine Masse Energie (und Plastik) sparen: keine dick in Plastik verpackte Ware mehr kaufen, dafür bevorzugt regional und saisonal -- spart Energie in der Herstellung und im Transport und ist umweltfreundlich. Ist aber leider nicht so leicht -- und doch mein bester Tipp.

    So long,
    Corinna

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  5. Wir haben da auch schon so einige Ideen umgesetzt. Bin gespannt, was du uns noch so vorschlägst!
    Lieben Gruß
    Ursel

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  6. Oha, da erinnerst du mich an was ... Ich will seit über 1,5 Jahren herausfinden WO überhaupt unser Stromzähler ist. :-/
    Setz ich mal auf meine To-Do-Liste für Freitag!

    Ich glaube (hoffe), dass wir recht energiesparend leben:
    * Haben alle Geräte (außer Kühlgeräte) an ausschaltbaren Steckdosen bzw. ziehen gleich den Stecker, wenn wir sie nicht brauchen.
    * Mein Laptop ist nur am Strom, wenn er angedroht hat sich gleich abzuschalten.
    * Energiesparlampen sind auch fast überall drin (wo sie nicht drin sind, da gab es damals noch keine passenden oder die kosteten noch ein großes Vermögen)
    * Licht brennt nur, wo es auch wirklich benötigt wird. (Im Flur ist abends immer eine Lichterkette an. Die hängt vor dem Spiegel, so dass sie auch reicht um mal eben ins Bad oder in die Küche zu gehen.)
    * Der Backofen wird meist nicht nur für eine Sache angemacht - und im Winter bleibt er hinterher offen und heizt wunderbar den Raum.

    Lediglich unser Kühlschrank ist ziemlich alt, ich weiß garnicht genau wie alt und wieviel Strom er frisst, aber solange er's noch tut bleibt er denn einen Neuen können wir uns mit unsrem schmalen Studentenbudget kaum leisten.

    Ich bin aber ganz gespannt, was hier noch für Tipps und Ideen folgen, denn versteckte Energiefresser haben wir ganz sicher auch noch irgendwo.

    Lieben Gruß

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  7. Ich habe auch an StereoAnlage, PC, Fern eine Ausschaltsteckdosenleiste. Dann wird noch bei Kaffeemaschine, Mikrowelle, Waschmaschine nach benutzung sofort der Stecker gezogen. Untertischgerät in der Küche wird auch nur angemacht wenn gespült wird ansonsten benutze ich kaltes Wasser und der Durchlauferhitzer im Badezimmer wird auch immer auf kleinste Stufe gestellt es sei denn es wird geduscht oder gebadet oder ich brauche heißes Putzwasser.

    Lieben gruss

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  8. Das finde ich ein super Thema! Vor allem, weil man so bestimmt ganz viele Tipps zusammen tragen kann, auf die man alleine gar nicht so gekommen wäre.
    Ich habe auch schon in den letzten Tagen das wärmere Wetter genutzt, um den Trockner mal aus zu lassen. Waschen kann man inzwischen übrigens auch gut bei niedrigeren Temperaturen. Ich weiß noch, dass bei meiner Mutter immer min. 60 Grad angesagt war...
    Während mein Mann absoluter Fan von Energiesparlampen ist, bin ich dafür, das Licht häufiger mal aus zu machen. In der Regel habe ich nur ganz gezielt das Licht an, das ich gerade benötige. Und abends auch gerne einfach mal eine Kerze - macht auch gleich schönere Stimmung. Z.B. auch beim Baden. Wenn ich bei Kerzenschein in der Wanne liege, sehe ich direkt weniger Problemzonen, als wenn alles dank der Superbeleuchtung perfekt ausgeleuchtet ist. ;-)

    Vielen Dank für Deine kleinen Denkanstöße!!
    Andi

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  9. Liebe Ordnungshüterin,

    guck doch mal hier (leider nur in klein):

    http://www.greenpeace-magazin.de/warenhaus/index.php?cat=c171_Ratgeber.html

    Da gib es ein Energie-Spartipp-Poster und noch viele andere schöne Dinge...

    Liebe Grüße,
    Sandra

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  10. Jawoll, da kann ich jeden einzeln deiner Punkte bestätigen *freu*
    *Stereoanlage,DVD-Player und TV sind an einer Mehrfachsteckdose mit Schalter angeschlossen, die Nachts immer ausgeschaltet ist.
    *Das gleiche gilt für den PC und den Drucker.
    *Radio und Wasserkocher in der Küche werden nur bei Gebrauch eingestöpselt
    *Die elektr.Zahnbürsten werden bei uns auch erst geladen wenn das rote Licht blinkt und das Teil piept.
    *da der Stecker oberhalb der WaMa gut zu erreichen ist, wird auch der nur eingestöpselt wenn ich wasche.
    *wir haben keinen Trockner mehr, das lohnte einfach nicht.Wir sind allerdings auch nur zu zweit, bei ´ner Familie ist das sicherlich anders.
    * und da Papa uns schon als Kinder einschärfte das Licht nicht in Räumen brennen zu lassen, in denen sich keiner aufhält, fällt das heute auch nicht schwer sich dran zu halten.

    Ich finde deine Tipps toll, lese immer mit und habe schon sehr, sehr viel umgesetzt.

    Liebe Grüße,Bianca

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  11. Guten Morgen Ordnungshüterin,
    das ist gut, so gehe ich dann evtl in eine neue Energiesparrunde - man meint ja, man spart schon, kann aber alles noch mal genauer anschauen.
    Und nun nehme ich dann mal den 2. Anlauf, um eine Abschalt-Steckdosenleiste für mein Büro zu kaufen. Als ich das tun wollte, war ich so erschlagen vom Angebot im Baumarkt, dass ich meinen Mann zu Hilfe rief, und er mir dann - ganz wichtig - die richtige Leiste aussuchte.
    Nur um dann daheim festzustellen, dass es eine NORMALE Steckdosenleiste ohne Ausschalter war!!! Augenroll!
    Das könnt ich nun doch mal korrigieren...
    Und anderes natürlich auch.
    bis bald....

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  12. Hallo - die größten Stromfresser im Haushalt (neben dem Wäschetrockner) sind Kühlschränke und Gefrierschränke - ganz banal, weil die 24 Stunden am Tag laufen. Ich hab vor 2 Jahren den 17 Jahre alte Gefrierschrank und Kühlschrank abgeschafft und durch einen neuen Kühlschrank mit 4-Sterne-Fach ersetzt (der Gefrierschrank war extrem selten wirklich voll) - Ergebnis: Stromverbrauch im 1-Personen-Haushalt um 30% reduziert!!!!

    Sabine

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  13. Hallo Ordnungshüterin,
    ich habe mich im letzten Herbst durchs net gewühlt und dort in den Foren gelesen und beim örtlichen Stromanbieter Literatur besorgt. Das meiste habe ich auch schon umgesetzt und man gewüöhnt sich schnell dran finde ich.
    LG von der Maus

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  14. Wir haben im Schlafzimmer Solarleselampen. Morgens stell ich die Akkus auf die FEnsterbank, abends können wir ganz wunderbar lesen

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  15. @Rike: Ich kann mich irren, aber ich glaube, Lichterketten verbrauchen ziemlich viel Strom -- bin da aber auch nicht auf dem neuesten Stand, es kann natürlich sein, dass sich da etwas verändert hat, seitdem es LED-Lichterketten gibt. Weiß jemand?

    Das Backrohr nutze ich im Winter nach dem Backen übrigens auch zum Heizen -- dann bleibt die Tür einfach offen, bis er abgekühlt ist, macht eine angenehme Wärme.

    Und @die große Runde: warum stöpselt Ihr Radio, Waschmaschine etc. ab, wenn sie nicht gebraucht werden? Ich dachte immer, es reicht, sie einfach nur auszuschalten -- sofern natürlich kein kleines Lichtlein brennt oder die Geräte summen oder so.

    Mitgenommen habe ich mir hier jetzt schon einiges, werde gleich mal den Boiler unter der Spüle runterfahren, *ggg*.

    So long,
    Corinna

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  16. Wir haben
    * den alten Kühlschrank durch einen neuen, stromsparenden Kühlschrank ersetzt
    * keinen Wäschetrockner
    * den Vollautomaten nicht mehr ersetzt, nachdem er mal wieder kaputt war
    * einen Strommesser gekauft und schauen jetzt, welches Gerät was verbraucht. Auch Handyladegeräte, Ladegerät der PSP und auch die Nähmaschine ziehen abgeschaltet Strom. Also nehme prüfe ich regelmäßig, ob schon alles geladen ist und nehme die Nähmaschine vom Netz.
    * einen Nachbarn, der hat bei allen nicht abschaltbaren Geräten einen kleinen Kippschalter eingebaut
    * uns angewöhnt, Taschen mit zum Einkaufen zu nehmen. Außerdem kaufen wir beim Bauern lose Ware.
    * uns angewöhnt, kurze Strecken mit dem Rad zu bewältigen.
    Gruß Katja

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  17. ...und dann gibt es noch die eher kleinen Energiesparer, die eben den bekannten "Kleinviehmist" machen:
    -> Zähneputzen mit Körperkraft
    -> Telefonbuch ( bitte wieder eintragen lassen!) und Wörterbuch benutzen statt den PC "anzuschmeißen"
    -> Waschmaschinen und Geschirrspüler wirklich nur voll anstellen
    -> Stoßlüften statt Dauerlüften
    -> mit realen Menschen Spiele spielen statt einsam vor dem PC zu hocken,
    spart Strom UND übt soziale Kompetenzen, außerdem ist kein Bettspiel so
    grausam wie z.B. WoW)
    Na, euch fällt bestimmt noch mehr ein...
    Vielleicht sollten wir unsere Ideen in einer Energiespar-Liste zusammenstellen.
    LG Beate

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  18. Gilt Wasser sparen auch? Ich dreh den Hahn grundsätzlich zu, wenn ich

    - mich unter der Dusche einseife
    - Zähne putze
    - Haare shamponiere

    Beim Strom sparen bin ich schon der Fuchs, was ich an meiner Stromrechnung immer wieder erfreut fest stelle, aber eure Tipps schau ich mir trotzdem an, man lernt ja nie aus :o)

    LG
    Petra aus dem Farbenhaus

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  19. Das mit dem Zähler ist interessant, das mache ich sofort.

    Mein Tipp:
    Schnellkochtopf natürlich (da kann man auch gleich ganze Eintöpfe drin produzieren),
    & so oft wie möglich auf den Wasserkocher zurückgreifen: Wasser für Nudeln & Co. so zum kochen bringen und dann erst in den Topf (der Herd ist da etwas ineffizient), genauso Putzwasser: nicht den Durchlauferhitzer etc. anschmeißen, sondern kaltes Wasser mit einem Schluck kochendem Wasser aus dem Wasserkocher auf Temperatur bringen usw.

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  20. Neben den Dingen die schon aufgezählt wurden (den Kühlschrank ein Grad höher zu stellen kannte ich noch nicht, danke für den Tip) fällt mir noch folgendes ein:
    * Wasserkocher statt E-Herd benutzen (oder Wasserkessel wenn man mit Gas kocht)
    * Radiowecker durch einen aufziehbaren oder einen Solar-Wecker ersetzen
    * Solartaschenrechner benutzen statt einen mit Batterien
    * Telefone nur laden, wenn sie wirklich leer sind (und muß man wirklich mehrere Apparate haben oder reicht eins das dann vllt wie früher im Flur steht?!)
    * wo möglich öfter mal fegen statt saugen
    Ich fänd's übrigens auch klasse wenn man alle Ideen auf einer Liste sammeln könnte.
    LG
    Tanja

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  21. Ein dringender Appell jetzt im Frühling: Die Klimaanlage im Auto auslassen. Lieber am Anfang eine Weile die Fenster öffnen, bis die angestaute Hitze raus ist! Spart Energie und ist auch gesünder!

    An "Fachliteratur" kann ich vor allem dieses Buch empfehlen:
    Das Energiesparbuch von Monika Götze und Gudrun Pinn.
    Das ist sehr informativ, leicht verständlich und kein dicker Wälzer. Da steht z.B. genau drin, wann sich ein neuer Kühlschrank finanziell lohnt.

    Als bei uns ein neuer Durchlauferhitzer fällig war, haben wir uns für ein Modell entschieden, bei dem man die Temperatur auf das Grad genau einstellen kann. So heizt er das Wasser z.B. zum Duschen genau auf die benötigten 37°C, sodass wir nur das heiße Wasser aufdrehen müssen und nicht erst umständlich mischen und dabei Wasser und Energie vergeuden. So können sich Kinder auch nicht beim Händewaschen verbrühen! Standardeinstellung sind 20°C, das genügt zum Händewaschen. Außerdem kann man sich auch kalt die Hände waschen. Das macht man eh meist, selbst wenn man das warme Wasser andreht, denn es dauert ja etwa 20 Sekunden, bis das warme Wasser vom Durchlauferhitzer zum Wasserhahn geflossen ist. Bis dahin ist man meist schon fertig und dreht das Wasser wieder aus. So kühlt das erwärmte Wasser in der Wand wieder ab und die Energie ist vergeudet. Schade für Portemonnaie und Umwelt!

    Wer einen Gasherd hat, sollte Wasser für Tee u.ä. lieber mit einem Wasserkessel auf dem Herd kochen als im elektrischen Wasserkocher. Denn für elektrischen Strom wird ein fossiler Brennstoff verbrannt, also in Wärme umgewandelt, dann in mechanische Energie (Turbine), dann in elektrische Energie (Generator). Bei jeder Umwandlung geht Energie verloren, weil der Wirkungsgrad immer schlechter als 100 % ist. Und dann wird die elektrische Energie durch lange Leitungen in die Wohnung befördert, dabei geht auch wieder eine Menge verloren. Nur damit sie dann wieder in Wärme umgewandelt werden kann. Dann lieber Gas verbrennen und direkt damit Wasser erhitzen.

    Immer nur so viel Wasser kochen, wie man wirklich braucht. Wasserkocher haben üblicherweise an der Seite eine Skala. Und für den Wasserkessel auf dem Herd kann man einen Messbecher benutzen oder sich merken, wie viel Wasser pro Sekunde aus dem Hahn kommt und einfach mitzählen. Bei uns sind es 100 ml pro Sekunde.

    Beim Kochen immer einen Deckel auf den Topf setzen!
    Bei Glasdeckeln kann man sogar sehen, was im Topf los ist, ohne dass man den Deckel anheben muss. Denn wenn man den Deckel öffnet, geht viel Energie verloren, die als Dampfwolke nach oben aus dem Topf entweicht.

    Energiesparend Reis kochen auf einem Elektroherd geht so:
    Eine Tasse Reis, etwas Salz und zwei Tassen kaltes Wasser in den Topf geben. Deckel drauf und auf die passende Herdplatte stellen. Herdplatte auf höchste Stufe schalten. Sobald das Wasser zu kochen beginnt, wird die Platte ausgeschaltet. Jetzt einfach so stehen lassen mit dem Deckel drauf. Nicht rühren, nicht nachgucken! Nach 15 bis 20 Minuten ist der Reis fertig.

    Ich heize meinen Backofen nicht vor, wenn ich Fischstäbchen, Pizza und ähnliches backe. Ich stelle die angegebene Temperatur ein und gebe das Essen sofort hinein. Die Garzeit verlängert sich zwar etwas, aber die Betriebsdauer des Ofens insgesamt ist kürzer. Vor allem, weil man beim klassischen Vorheizen ja nicht daneben steht und sofort bei erreichter Temperatur das Essen reintut, sondern oft erst viele Minuten später. Und dann entweicht ja beim Öffnen der Ofentür auch noch wertvolle Energie, sodass der Ofen gleich wieder nachheizen muss. Deshalb lieber ohne Vorheizen!

    Wenn ich lese, während es draußen langsam dunkel wird, setze ich mich nah ans Fenster, um das letzte Tageslicht zu nutzen. Erst wenn auch dies zu dunkel wird, schalte ich eine Lampe an. Das ist mindestens eine halbe Stunde später, als wenn ich beim Lesen am anderen Ende des Zimmers auf dem Sofa sitzen würde.

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  22. Noch etwas:
    Ich persönlich esse und trinke nicht so gern Sachen, die richtig heiß sind. Wenn ich etwas in der Mikrowelle erwärme, dann meist nur auf die Temperatur, die mir angenehm ist. Es muss nicht dringend dampfen.

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  23. Zum Thema "Wasser sparen":
    Wasser sparen ist längst nicht so sinnvoll, wie Strom zu sparen. Die Rohrnetze sind zu wenig belastet. Gerade dadurch, dass zu wenig Wasser die Rohre entlang fließt, setzen sich Keime (Trinkwasserleitungen) oder Fäkalien (Abwasserleitungen) in den Netzen fest. Aus diesem Grunde müssen die Wasserwerke tausende von Kubikmetern das Rohrsystem entlangspülen, damit die Leitungen sauber bleiben. Deswegen steigen die Wasserrechnungen, obwohl wir immer weiter sparen.

    http://www.pflichtlektuere.com/10/01/2011/ist-wasser-sparen-sinnlos/

    Liebe Grüße,

    Inga

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  24. wunderschönen guten morgen liebe ordnungshüterin,
    ich hab dir auf meinem blog eine schoggi hinterlassen, wenn du lust hast, darfst du gerne mitmachen, das überlasse ich dir:-)
    glg nadi

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  25. @Frau Mahlzahl:
    Ja, ich meine auch, dass Lichterketten ziemlich viel Strom verbrauchen. Unsre ist 'ne LED-Lichterkette und der Herr des Hauses hatte es ausgerechnet und war der Meinung, dass es als "Abendlicht" vollkommen vertretbar ist und weniger verbraucht als dauernd hier und da Licht an zu machen (und dann wieder zu vergessen es auszuschalten -.- ).
    Genaue (Vergleichs)Werte müsste ich aber auch nochmal erfragen / errechnen / ergooglen ;)
    LG

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  26. Morgens nach dem Duschen frühstück ich erstmal, putz die Zähne und föhne mir erst dann die Haare. So sind sie schon halb trocken, ich spar Zeit und Geld.

    Am Laptop statt PC arbeiten und den Bildschirmschohner so einstellen, dass der Bildschirm relativ schnell ausgeschaltet wird. Den Laptop nur zum Laden an die Steckdose hängen.

    Das Handyladegerät nicht dauerhaft in der Steckdose lassen - das Netzteil rausziehen, wenn das Handy geladen ist.

    Gefrierfach abtauen.

    Bei Geräteneuanschaffungen immer die beste Effizienzklasse wählen, die man sich leisten kann - gerade Kühlschränke merkt man deutlich auf der Stromrechnung.

    Energiesparlampen benutzen.

    Und, nach all den Einsparungen: Zu einem Ökostromanbieter wechseln. Spart massenhaft CO2, stellt einen wichtigen Beitrag zum Atomausstieg dar und ist in einigen Fällen sogar günstiger, als die großen Stromanbieter.

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  27. @ Inga
    Dann müssen die Wasserwerke halt etwas ändern.
    Ich sehe nicht ein, Wasser zu vergeuden, nur weil die Wasserwerke nicht mit der neuen Sparsamkeit der Verbraucher klarkommen.

    Das wäre ja, als wenn man Sprit vergeuden muss, damit die Tankstellen und Ölmultis nicht arm werden...

    Außerdem geht der Wasserverbrauch mit Energieverbrauch einher, denn das Wasser muss ja gepumpt und geklärt werden, es fließt nicht von allein aus den Brunnen in unsere Häuser.

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