Mittwoch, 13. April 2011

Heute: Pause machen



Meine lieben Leserinnen und Leser, 

ihr habt ja Recht.... der Anfang hier war  spritziger und mitreissender. Anfangsenergie? Keine Ahnung. Es macht mir nach wie vor Spaß, für euch zu schreiben, eure Kommentare zu lesen und mich mit euch zu freuen.  
Allerdings bemerke ich mehr und mehr, daß das Schreiben nicht so einfach nebenbei geht  und nicht nach dem gedachten Konzept. 

Um das Ganze jetzt in Ruhe anzugehen, muß ich hier bis zum 

03. Mai eine Betriebspause einlegen. 

Ich hoffe, ihr bleibt mir treu!  Dann wieder in gewohnter Spritzigkeit und mit der Prise Humor und den Tritt in den Allerwertesten. Vielleicht mit ein paar Neuerungen, vielleicht aber auch noch nicht. Ich werde nun viel Energie für das Brainstorming verwenden.  Und einen kleinen Urlaub im Nachbarland geniessen.... 
Alle, die so gar nicht wissen, was sie bis dahin tun sollen, schauen sich doch nochmal die älteren Beiträge an... vielleicht ist das ein oder andere noch liegen geblieben.

Ich wünsche euch allen da draussen ein buntes Osterfest!

Wir sehen uns am 3. Mai!


Eure Ordnungshüterin


PS: Wer hier glaubt, ich komme nicht wieder, hat sich leider geirrt.... ;o) !!!

Dienstag, 12. April 2011

Heute: 10 min Bodenarbeit



Je weniger auf dem Boden herumsteht, desto weniger muß man hin und her räumen, wenn man sauber macht. Logisch, oder? 
Ich glaube, das erste Mal habe ich diese Erkenntnis im Buch "Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags" von Karen Kingston (zu finden im Amazon-Fenster rechts) gelesen:Min Tang. Ein Platz an dem nichts steht (schaut auch mal hier), nichts stehen darf. Nichts. Punkt. Ruhe. Leere. Gelassenheit. Kein Chaos. Keine Aufgabe, die den Kopf noch zusätzlich füllt. 

Als ich noch einer Bürotätigkeit nachging, war mein Schreibtisch am Ende des Tages immer mein Min Tang. Vielleicht haben andere Kollegen gedacht: Die hat wohl nichts mehr zu tun.... Aber genau das Gegenteil war der Fall. Allerdings hatte ich all meine benötigten Dinge und das ganze Papierwerk so um meine Schreibfläche herum organisiert, daß nichts davon meine Gedanken von der eigentlich anstehenden Aufgabe ablenken konnte. Hängeablage und Rolli und ja.... sehr aufgeräumte Schubladen des Rollis machten das möglich. Ich hob nicht die Firmenzeitschriften des vergangenen Jahrzehntes auf und es gab auch keine Kugelschreiber, die nicht schrieben und die Stiftablage blockierten. Vorratshaltung an Büromaterial hatte ich auch keine große, die Ausgabestelle war 2 Gehminuten entfernt. Warum sollte ich damit meine Ablagen vollstopfen? Es war wunderbar übersichtlich. 

Zuhause gestaltet sich die Sachlage ja etwas anders.... da bringen ein paar mehr Personen ihre Ideen, Materialien, schmutzigen Schuhe, herumfliegende Unterwäsche (äh... im Kinderzimmer... an den unmöglichsten Stellen schon die unmöglichsten Dinge gefunden. Ihr etwa auch?), Zeitschriften, Spielzeug, Flohmarktfunde und und und mit in die vier Wände. Und zuerst betreten wir den Flur mit unseren neuen Habseligkeiten. Bleibt das bei euch manchmal auch die Ablagestelle? 

Hier nicht mehr so oft. Da bin ich wahnsinnig streng... jawoll. Für mich ist der Flur das "Bewerbungsfoto" sozusagen für die Wohnung. Dat muß ordentlich sein! Denn wenn ich schon beim Betreten der Wohnung nicht "treten" kann, sinkt bei mir schon der Mut, irgendwelche anderen Aufgaben anzugehen. Daher achte ich sehr darauf, daß die meiste Fläche FREI bleibt. Nichts herumsteht. Vor allen Dingen auf dem Fußboden. Schuhe gehören in den Schuhschrank, Jacken an die Garderobenleiste, Mützen ins Mützenfach, Schulranzen und auch Spielzeug in das jeweilige Kinderzimmer, Einkäufe ins Vorratsregal! Regenschirme werden bei uns angehängt. 



Wer meinen anderen Blog kennt,kann sich vorstellen, daß ich nur zu gern den Fußboden weiß streichen würde....



Schaut doch heute mal mit offenen Augen euren Flur an. Vielleicht mit KZW auf 10 min gestellt. Vielleicht auch nicht. Nehmt euch einfach Zeit und macht euch Gedanken, wie ihr euren Flur gerne hättet. Und was dafür getan werden müßte. Und räumt ein paar Dinge vom Fußboden weg. Beim nächsten Wischen werdet ihr euch selber dankbar sein!

Wir sehen uns morgen!


Eure Ordnungshüterin

Freitag, 8. April 2011

Heute: nach hinten schauen



Bitte den gestrigen Post lesen und heutige Aufgabe finden....

Wir sehen uns Montag!

Eure Ordnungshüterin

Donnerstag, 7. April 2011

Heute: 2 min Herrjemine...


... wo bleibt bitte der Tag? 





Je länger der Abend draußen hell wird, desto mehr habe ich das Gefühl, meine To-Do-Listen (neuen Hort für die Zwillinge suchen und ansehen und jepp... genommen werden; gefühlte 1000 Teile Kinderklamotten bei E*BAY einstellen; Wäsche waschen; Arztbesuch, ach ja,  Arbeiten gehen...) werden immer länger und der Tag kürzer... äh ja... Widerspruch in sich, ich weiß....

Für die heute vorgesehene Aufgabe ist es nun schon zu spät... wer will denn bitte um 20:00 Uhr noch Fenster im Flur putzen??? Ihr etwa? Und wer keine hat, sollte schon mal die Türen abwischen. 
Da morgen auch noch ein Tag ist und ihr nun so gar nicht wissen könnt, welche Aufgabe morgen für euch ansteht, sage ich für heute: Macht euch einen netten Abend und....

Wir sehen uns morgen!

Eure Ordungshüterin

Mittwoch, 6. April 2011

Kleine Schritte

Mittwoch... kleine Schritte mit der Ordnungshüterin! 

Wie geht es euch nach 2 Wochen mit diesem Thema? Ich erwische mich ab und an bei dem Gedanken, wie schnell man doch wieder abgelenkt wird vom Thema. Ich meine, so im Alltag. Wie schnell schleichen sich Routinen wieder ein und man ist wieder am Anfang. Ich habe schon überlegt, kleine Schilder zu machen: Licht aus im Bad/ Herd kleiner stellen/ Kühlschranktür gaaaanz schnell wieder schliessen usw. Geht es euch ähnlich? Mal sehen, vielleicht werde ich die Schild-Idee umsetzen. 

Habt ihr in der vergangenen Woche bewußter eingekauft? Also nur Verbrauchs- und Lebensmittel? Mir ist am Donnerstag ein Schnitzer unterlaufen: Eine Übergangsjacke im Second-Hand-Laden erstanden... war nötig, aber eigentlich nicht sofort.... Ich habe es mir dann "schön" geredet. War schließlich Second Hand!  Das war aber auch schon alles. Ich finde es wahnsinnig befreiend, genau zu wissen: Daran kann ich diese Woche getrost vorbei gehen. Mein Wocheneinkauf am Montag war auch ruckzuck erledigt. Nicht daß ich ständig irgendwas noch kaufen würde, aber ich verweile ab und an dann doch mal vor den Regalen. Durfte ich diese Woche nicht. Punkt! Zeit gespart, ach ja, und GELD!

Ich habe einen kleinen Selbstversuch gestartet in Sachen Wäsche. Seit einer Woche wird alles auf 30° und Kurzprogramm gewaschen. Und mit der Hälfte an Waschpulver. Ihr werdet es nicht glauben.... es ist trotzdem sauber! Gut, es sind keine Menschen im Haushalt, die im Bergbau arbeiten und auch keine Sandkasten-Rowdies mehr. Handtücher und Bettwäsche werden monatlich dann mit etwas höherer Gradzahl gewaschen. Mal sehen, ob wir schlimme Krankheiten bekommen werden wegen der nicht vorhandenen Desinfektion...  Und es werden hier keine "halben", also halbgefüllten, Maschinen gewaschen. Manchmal habe ich ja doch nicht gewartet bis ein Maschinchen gaaaanz voll war. Und der Trockner bleibt aus.

Wie haltet ihr das mit dem Wäschewaschen?

Wir sehen uns morgen (versprochen!)!

Eure Ordnungshüterin

Montag, 4. April 2011

Heute: 5 min Um die Ecken flitzen

Na, Angst bekommen?

.... ne, ne.... heute mal eine altbekannte Aufgabe! Ihr dürft 5 min mit dem Müllbeutelchen in der Wohnung herumflitzen und alles hineinschmeissen, was ihr dahinein schmeissen wollt. Ist ganz allein eure Entscheidung. Ihr seid ja nun schon trainiert, oder? Diese Aufgabe wird in Abständen immer wieder auf euch zukommen...

Wir sehen uns morgen!

Eure Ordnungshüterin


PS: Was ich am Wochenende "beräumt" habe, zeige ich euch morgen mal! Puh...

Freitag, 1. April 2011

Heute: 10 min Dienst am Schlüssel


Oh, oh.... sehe ich da jemanden mit den Augen rollen? Das wird heute eine Schlüsselaufgabe im wahrsten Sinne des Wortes. Dazu hole ich aber erstmal ein bißchen aus....

Bis vor ca. 10 Jahren war ich ein notorischer Schlüsselverleger. Ich suchte ständig mein Schlüsselbund oder den Autoschlüssel oder den Bodenschlüssel oder, oder, oder.... Sehr, sehr nervig das ganze! Meine Mama hatte mir sogar einen Schlüsselbundanhänger geschenkt, welcher auf Pfiff reagierte.... schöne Idee, aber was nützt das, wenn das Bund in der hintersten Jackentasche steckte und mich nicht hörte? Das war keine Lösung. Der liebe nette "Sperrmüll" rettete mich: Ich fand ein wunderschönes altes SCHLÜSSELBRETT. Klar, da hätte ich auch früher drauf kommen können, wollte ich aber nicht, denn das war doch "irgendwie spießig". Pah, wer braucht sowas? ICH! Das Ding wurde haustürnah platziert und siehe da.... Problem gelöst. Das gute Stück begleitet mich noch heute und ich bin ihm täglich aufs neue dankbar. 




Solltet ihr auch so ein Schlüsselbrett oder eine "ich werf das immer in die Schale auf dem Flur"-Lösung oder eine Schublade  oder ähnliches besitzen, so habt ihr Glück und seid heute nicht aufgabenlos.

  1. Aufbewahrungsmöglichkeit mit KZW in der Hand aufsuchen.
  2. KZW auf 10 min stellen.
  3. Nun mal ganz genau schauen, ob dort alle wichtigen Schlüssel hängen. Oder gibt es dort noch Schlüssel zu Schlössern, welche ihr gar nicht mehr besitzt?
  4. Macht euch auch dort Platz! Es ist einfach übersichtlicher und erspart in stressigen Situationen (und Schlüssel haben immer irgendwie mit Streß zu tun, finde ich!) Nerven und Zeit!
  5. Wen ihr eine gute übersichtliche Ordnung geschaffen habt, dann bitte FREUEN!

Hiermit entlassen ich euch in ein sonniges Frühlingswochenende!
Wir sehen uns am Montag!


Eure Ordnungshüterin