Dienstag, 28. Juni 2011

Ordnung? Ordnung!

WARUM wollt ihr Ordnung und Sauberkeit? Schon mal ganz genau darüber nachgedacht?  

Wenn man wochenlang seine ganz eigene Ordnung verloren hat, dann kann man sich diese Sinnfrage schon einmal stellen. Auf einmal geht alles langsamer, ohne eigenes Zutun, kein schnelles "Komm, das mach ich gleich!", kein planbares Einkaufen, nichts von alledem ist mehr möglich. Ruhe. Nur Ruhe nötig. 

Und auf einmal bemerkte ich, daß ich auch andere Zustände "ertragen" kann. Das diese äußere Ordnung meine innere Ordnung widergibt. Ein Spiegel. Plötzlich ist es nicht mehr möglich, jeden Tag etwas zu schreiben, etwas sinnvolles, hilfreiches für die Leser. Und das diese gräßlichen 24 Stunden trotzdem vergehen. Ohne mich. Die Welt läuft weiter... Einfach so. Erstaunlich und beängstigend. 

Die innere Unordnung hat einen Namen: Depression. Ist mein Begleiter seit 20 Jahren. Wahrscheinlich liegt ein großer Teil der Ordnungshüterei in ihr begründet: Ordnung schaffen -innen wie außen.
Für alle, die wissen wollten, wie ich zur Ordnungshüterei kam. 


Aufgabe für heute: 

Warum wollt ihr Ordnung und Sauberkeit? Einfach mal drüber nachdenken. Ohne KZW!



Eure Ordnungshüterin